2012

November 23, 2009 in Kino & Co.

2012

zelluloid.de • ©1998-2009 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann

Im Jahre 2009 erhält die amerikanische Regierung einen Report, in welchem bestätigt wird, dass die Erde dem Untergang geweiht ist. Es wird ein geheimer Katastrophenplan der G8 Staaten entwickelt, dieser sieht jedoch nicht die Rettung der gesmaten Menschheit vor. Durc Zufall stößt Jackson Curtis und seine zwei Kinder eines Tages im Yellowstone Nationalpark auf eine Forschungseinrichtung. So langsam steigt Curtis dahinter und entdeckt den geheimen Plan und nimmt sein Schicksal und das seiner Kinder im hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die Katastrophe selbst in die Hand.What the F-? Also sowas hab ich schon lange nicht mehr gesehen, oder habe ich das überhaupt je gesehen? Passend zu dem Fake Trailer den ich zuvor schon gepostet habe passt hier der Begriff Katastrophenporno, wie die Faus aufs Auge! Selbst Emmerich hat schonmal bessere Filme gemacht, aber das hier ist selbts eine Katastrophe. Ich fand den ersten Teil recht lustig, das war wohl eher ungewollter Humor, vor allem waren diese ganzen Actionszenen echt lachhaft und dann noch die schlechten CGI-Effekte, das war auch mal besser. Von der Story brauch ich erst gar nicht anzufangen! Die war nur im Ansatz vorhanden und upps, gleich ist sie wieder in einem Erdspalt verschwunden.

Was mich echt geärgert hat, ist das man zuerst ein Schema entwirft, nämlich das Zeitproblem, und weil das scheinbar so gut funktioniert und eine gewisse Spannung produziert (naja) kopieren wir doch einfach das Schema viermal. Nach dem Motto: Es fällt ja keinem auf! Es ist bleibt doch spannend. Die ganze Effekthascherei hat hier nichts gerettet und hat dem Verderben nur noch mehr zugesetzt. Ich will meine drei Stunden Leben zurück! Diese verquirrlten Verknüfungen und lieblos behandelten Charaktere gingen mir dann auch noch auf den Senkel. Wo ich mir auch nur noch dacht, kann dieser Curtis nicht einfach verrecken!!!! Naja, bei vielen kam der Film erstaunlicherweise gut an, was ich nicht so ganz nachvollzeihen kann. Es bleibt ein absolutes sinnfreies Kinoerlebnis, dass man auch getrost wieder vergessen kann.

Zu den wissenschaftlichem Aspekten, kann ich als Geograph sagen, auch hier sind ganz schön viele Halbwahrheiten in einer populistischen Art verarbeitet worden, dass es mich nur wieder aufregt. Es gab zwar diese Theorie aber wie das mit Theoriem so ist, müssen sie erst mal auch bewiesen werden und viele haben auch nur kurz das Antlitz der Welt erfahren und werden durch richtige Theorien ersetzt. Hinzukommt, dass inzwischen seit mehr als 30 Jahren die Theorie der Plattentektonik in der Lehre Fuß gefasst hat und auch größtenteils als erwiesen gilt. Naja ich lass mich zwar gern eines besseren belehren, aber nicht mit so einem Film und nicht auf diese Weise!

Carriers

Oktober 2, 2009 in Kino & Co.

carriers

zelluloid.de • ©1998-2009 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann

Eine Pandämie hat die Menschheit dahingerafft. Es gibt nur noch wenige Überlebende und eine Heilung ist nicht in Sicht. Niemand ist sicher und man kann niemandem trauen, denn das Ansteckungspotential ist gealtig. Vier junge Freunde machen sich auf den Weg zu einem abgelegenen Strand aus deren Kindheit um so das Ende abzuwarten und sich nicht selbst anzustecken. Als sie jedoch auf ein liegengebliebenes Auto stoßen, wissen sie nicht was sie tun sollen. Ihre Reise wird zu einem tödlichen Kampf gegen gefährliche Infizierte, wahnsinnig gewordene Überlebende, tollwütige Hunde – und schließlich gegeneinander.

Also erstmal der Trailer lässt wieder einen Zombie Film erwarten, schließlich wird ziemlich viel in diese Richtung suggeriert. Aber man wird eines besseren belehrt. Diese Seuche ist endgültig. Die Menschen sterben und stehen nicht wieder auf. Keine Zombies. Nun gut, das ist ja auch eigentlich nicht weiter schlimm. Der Film hat sich jedoch ziemlich schnell in die Richtung eines Endzeitdramas gewandelt, dass auch dann ziemlich schnell etwas auf die Nerven ging. Eigentlich war es ein guter Ansatz, aber dann wurde es stellenweise doch etwas abstrus und sogar langweilig. Hier wurde einem im Trailer wirklich was anderes versprochen. Auf das ganze Geschwafel über Moral und Ethik, an die sich dann doch keiner hält, hätte ich liebend gern verzichtet.

Final Destination 4 – 3D

September 11, 2009 in 3D, Kino & Co.

zelluloid.de • ©1998-2009 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann

Nick O’Bannon wollte eigentlich nur einen spannenden Tag beim Autorennen erleben – doch dann durchzuckt ihn die schreckliche Vision bizarrer Ereignisse, die auf der Piste zu einer Massenkarambolage führen. Bei diesem Inferno sterben seine Freunde und er einen grausigen Tod. Als Nick aus dieser Vision erwacht, versucht er seine Freundin Lori und ihre Freunde Janet und Hunt davon zu überzeugen, sofort das Gelände zu verlassen … und dann geschieht das Undenkbare. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf und Nick und seine Freunde haben überlebt – vorerst!

War das wirklich nötig? Der erste Teil war schon gut aber wirklich besser machen konnte man es in keinem darauffolgenden Teil. Der zweite war schon abgeschwächt und nur akzeptabel und der dritte, naja von dem brauch ich hier nichts zu erwähnen: ich sag nur das Brett im Solarium! Und jetzt kommt der vierte. Dabei sah der Trailer so vielversprechend aus, aber leider hat man hier auch schon die Highlights des Films gesehen und man wusste schon wer, wann und wie stirbt! Das Motto war hier ganz einfach: Man nehme so viele Menschen wie möglich und schlachtet sie möglichst brutal und ohne Gnaden dahin. Es bestand noch nicht mal die Möglichkeit zu sagen, dass dies ein Unfall hätte sein könnne. Nein, es war alles immer übertrieben. Und die Story? WAS für eine Story? Die war schlichtweg Nonexistent. Ich wusste am Ende noch nicht mal mehr wie die zwei Hauptcharaktere hießen, hätte ich nicht die Zusammenfassung geschrieben, wüsste ich diese immer noch nicht. Die Effekte in 3D waren zwar ganz nett, aber das hat ihn auch nicht gerettet. So eine schlechte Story und eine solche sinnfreie Brutalität könnnen keine noch so guten 3D Effekte Wett machen. Also liebe Leute, lasst die Finger davon, das Geld ist es auf keinen Fall wert. Noch nicht mal in 2D! –> Fazit: Miserabel!

Terminator – Die Erlösung

Juni 9, 2009 in Kino & Co.

zelluloid.de • ©1998-2009 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann

Die Erde im Jahr 2018. Skynet hat die Kontrolle auf der Erde übernommen und versucht die letzten Menschen zu vernichten. John Connor Mitglied der Widerstandsbewegung versucht dies zu verhindern. Doch dann taucht Marcu Wright auf, dessen letzte Erinnerung 20 Jahre zurückliegen. Wo kommt er her und was sind seine Absichten? Als sich heraus stellt, dass Marcus ein Hybrid ist, halb Mensch halb Maschine, muss sich Connor die Frage stellen, welche Absichten Skynet verfolgt, denn dies verläuft anders als alles was seine Mutter ihm prophezeit hat. Als Skynet zum vernichtenden Schlag ausholt begibt sich Connor mit Marcus ins innere von Skynet um seinen Vater zu retten. Dort offenbart sich ihnen der Plan von Skynet.

Also naja, prinzipiell ganz nette Action, aber irgendwie habe ich doch die Story so quasi vermisst und das rettet auch gute Action nicht. Ich hatte selten das Verlangen in einem Film umschalten zu müssen, aber hier war das der Fall. Die Storyelemente sind größtenteils an den Haaren herbeigezogen und John Connor sagt einfach viel zu oft: “Ich bin John Connor”! Ja ist ja gut, das wissen wir! Ist ja schon fast wie bei Highlander: “Es kann nur einen geben”! Generell konnte man sich auch schlecht in die Figuren versetzen, wie gesagt John Connor ging mir irgendwann einfach auf die Nerven und der Hybrid hatte sein Potential gegen Ende schon verbraucht, sodass es mir total egal war ob einer von beiden stirbt oder sogar beide. Auch das kleine Mädchen das mit von der Partie war, hatte gleich viele Klischees in sich vereinigt (Kind, ethnische Minderheit, stumm, intelligent, fürsorglich, nervend usw.) und das ganze wozu? Um mehr Mitgefühl zu generieren? Das ging ja mal daneben.

Ganz nett war der CGI Auftritt von Schwarzenegger, was echt nochmal die Kurve zu den vorherigen Teilen hinbekommen hat. Mehr aber auch nicht. Ansonsten ist das ganze mit Zeitreisen sowieso ziemlich verwirrend und im Terminator Universum gibt es so einige alternierende Zeitlinien. Villeicht wollte man nun ein Kongruenz schaffen. Ich weiß nur, dass ich mir ein Fortsetzung wohl nicht mehr geben werde.

Krabat

Oktober 29, 2008 in Kino & Co.

zelluloid.de • ©1998-2008 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann

Tja irgendwie ist das bei diesem Film nicht ganz so gelaufen, wie ich mir das gedacht hatte. Der Trailer wirkte schon relativ interessant und mir gefielen auch die „Special Effects“, aber irgendwie blieb es auch dabei. Der Film hat mich einfach nicht mitgenommen und zwischendrin fand ich ihn sogar relativ langweilig. Irgendwie hat es da an der Umsetzung gemangelt. Es ist dann doch eher bei einem Kinderfilm geblieben. Zwar war die Atmosphäre stets düster, doch zu mehr wurde das auch nicht. Die Gefühlsschwankungen von Krabat oder den anderen Charakteren waren oftmals nicht nachvollziehbar und wie schon gesagt schwankten relativ stark. Viel schlimmer waren dann noch diese homoerotischen Momente, die einfach so was von Fehl am Platze waren und schlichtweg miserabel dargestellt wurden. Das hätte auch subtiler funktioniert.

Spannend wurde es dann am Ende des Films nochmal, aber auch dieser Moment war schnell verflogen. Irgendwie nehme ich aus diesem Film nichts mit und denke mir einfach nur: Ich möchte meine verlorene Zeit wieder haben! Für Kinder mag der Film vielleicht ganz nett sein, aber nicht für Erwachsene! Das Buch war auch bestimmt besser als der Film. Was mich aber schon zweifeln lässt, da der Autor in einem Interview sich sehr positiv zum Film äußerte und meinte, dass er sich das genauso vorgestellt habe. Na dann!

Also ich kann den Film guten Gewissen nicht wirklich weiter empfehlen. Was relativ schade ist, denn er war ja eigentlich so vielversprechend.