Terminator – Die Erlösung

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Die Erde im Jahr 2018. Skynet hat die Kontrolle auf der Erde übernommen und versucht die letzten Menschen zu vernichten. John Connor Mitglied der Widerstandsbewegung versucht dies zu verhindern. Doch dann taucht Marcu Wright auf, dessen letzte Erinnerung 20 Jahre zurückliegen. Wo kommt er her und was sind seine Absichten? Als sich heraus stellt, dass Marcus ein Hybrid ist, halb Mensch halb Maschine, muss sich Connor die Frage stellen, welche Absichten Skynet verfolgt, denn dies verläuft anders als alles was seine Mutter ihm prophezeit hat. Als Skynet zum vernichtenden Schlag ausholt begibt sich Connor mit Marcus ins innere von Skynet um seinen Vater zu retten. Dort offenbart sich ihnen der Plan von Skynet.

Also naja, prinzipiell ganz nette Action, aber irgendwie habe ich doch die Story so quasi vermisst und das rettet auch gute Action nicht. Ich hatte selten das Verlangen in einem Film umschalten zu müssen, aber hier war das der Fall. Die Storyelemente sind größtenteils an den Haaren herbeigezogen und John Connor sagt einfach viel zu oft: „Ich bin John Connor“! Ja ist ja gut, das wissen wir! Ist ja schon fast wie bei Highlander: „Es kann nur einen geben“! Generell konnte man sich auch schlecht in die Figuren versetzen, wie gesagt John Connor ging mir irgendwann einfach auf die Nerven und der Hybrid hatte sein Potential gegen Ende schon verbraucht, sodass es mir total egal war ob einer von beiden stirbt oder sogar beide. Auch das kleine Mädchen das mit von der Partie war, hatte gleich viele Klischees in sich vereinigt (Kind, ethnische Minderheit, stumm, intelligent, fürsorglich, nervend usw.) und das ganze wozu? Um mehr Mitgefühl zu generieren? Das ging ja mal daneben.

Ganz nett war der CGI Auftritt von Schwarzenegger, was echt nochmal die Kurve zu den vorherigen Teilen hinbekommen hat. Mehr aber auch nicht. Ansonsten ist das ganze mit Zeitreisen sowieso ziemlich verwirrend und im Terminator Universum gibt es so einige alternierende Zeitlinien. Villeicht wollte man nun ein Kongruenz schaffen. Ich weiß nur, dass ich mir ein Fortsetzung wohl nicht mehr geben werde.

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