Monsters vs. Aliens

zelluloid.de • ©1998-2009 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann

Eine neuer Animationsfilm aus dem Hause Dreamworks. Diesmal habe ich mir sogar das Vergnügen gegeben ihn in einem 3D-Kino zu schauen. Ich muss sagen, dass war schon ziemlich toll und bei einem Animationsfilm kommt es dem nur zu Gute.

Alles fängt damit an, dass sich Susan auf ihre Hochzeit vorbereitet und dann aus heiterem Himmel von einem Meteoriten erschlagen wird. Dies hat sie jedoch total unbeschadet überlebt und auf dem Weg zurück zur Kirche geschieht das Unmögliche, sie wird immer größer und größer. Sofort wird sie von der Regierung eingefangen und weggesperrt, wo sie Bekanntschaft mit Prof. Kakerlake, Missing Link, B.O.B und Insektosaurus (eine riesige Raupe). Susan hat sich nur wegen eines exotischen Materials im Meteoriten in Gigantika verwandelt hinter dem ein wahnwitziger Alien hinterher ist um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Die „Monster“ haben bis zum auftauchen von den „Aliens“ qausi für die Weltöffentlichkeit nicht existiert, sollen nun aber die Welt for der drohenden Zerstörung der Aliens retten.

Wie die meisten Filme aus dem Hause Dreamworks finde ich, dass es sich hierbei nich um einen typischen Kinderfilm handelt. Es ist mehr Unterhaltung für Erwachsene. Es waren viele Witze dabei, die Kinder wohl nicht verstanden haben. Hinzukommt, dass es Aspekte hierbei gab, die wohl eher unpassend sind. Ich meine es gibt hier quasie eine kriegerische Auseinandersetzung mit Aliens, die im Gesamtbild ziemlich verherrlicht wird. Aliens tot, Ende Gut. So ist die FSK von 6 auf jeden Fall gerechtfertigt, 12 wäre wohl aber besser gewesen. Wobei dies ja bei der FSK 12 Regelung eh egal gewesen wäre.

Egal, nun zum Film: Ich fand ihn relativ lustig und konnte herrlich stellenweise lachen. Auch wenn man viele Lacher schon im Trailer gesehen hat, so wirkten sie im Film gut platziert und und konnten einen erneuten Lacher provozieren. Vor allem B.O.B fand ich richtig lustig, beispielsweise wie er versucht mit einer Götterspeise anzubandeln oder ständig unter Amnesie leidet. Bester Spruch von ihm überhaupt: „Ich habe zwar kein Gehirn, aber ich habe eine Idee.“ Die Charaktere waren zwar einfach gestrickt, doch hat man sie schnell lieb gewonnen. Stellenweise hat sich der Film selbst aufs Korn genommen und man konnte so einige paralleln zu Klassikern erkennen. Wen man richtig schnell gar nicht gut leiden konnte, und das auch zurecht, war Susans Ehemann. Wenigstens bekommt er seine Abreibung am Ende. Im ganzen war das ein netter Film um sich ein wenig abzulenken, nicht allzu tiefsinnig, aber dennoch Charme und Witz.

Mit meinem Freund hat ich noch eine Unterhaltung über das 3D-Kino. Er vertritt die Meinung, dass es für ihn in 3D viel besser rübergekommen ist als dies der Fall auf einer normalen Leinwand gewesen wäre. Ich bin mir darüber noch nicht im klaren, ob 3D nun wirklich besser ist oder nicht, aber ich bin mir sicher dass der Film auf normaler Leinwand die gleiche Wirkung auf mich gehabt hätte. Hier heißt es wohl in Zukunft Normale Kino vs. 3D-Kino.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.