Licht in der Stadt [Exposé]

Nachtansicht
Nachtansicht Innenstadt Frankfurt © Anil Paul

Ausgehend von einer Exkursion mit dem Thema „Licht in der Stadt“ wurde das Interesse in mir geweckt dieses Thema in meiner Diplomarbeit zu behandeln. Das faszinierende dabei ist die veränderte Wahrnehmung der Stadt bei Nacht, da diese ein ganz anderes Bild von sich präsentiert als tagsüber. Die städtische Beleuchtung und die damit einhergehenden Veränderungen des illuminierten Raumes sollen im Fokus dieser Arbeit stehen.

Zweifelsohne wird das Stadtbild durch Licht geprägt. Vor allem Tageszeiten und Wetterphänomene beeinflussen sehr stark das Erscheinungsbild der „Stadt“ über den Tag hinweg (Schmidt & Töllner 2006:6) und verleihen der Stadt eine Atmosphäre (Brandi 2004:22). Nachts hingegen taucht das Stadtbild in ein Lichtermeer von Kunstlicht ein. Verschiedene Einflüsse, wie Schaufensterbeleuchtung, Cafés, Häuser und auch der Verkehr machen einen Zusammenhalt bei Nacht schwierig (van Santen 2006:26). Dennoch eröffnet das von Menschenhand geschaffene Licht viele Möglichkeiten zur Stadtgestaltung, denn Bauwerke und Objekte unterliegen jetzt nicht mehr dem Sonnenstand und können beliebig von allen Seiten beleuchtet werden (Schmidt & Töllner 2006:6). Unweigerlich entsteht somit ein Pendant zum Tag. Heute werden ganze Stadtteile illuminiert und regelrecht inszeniert (Hirdina 2004:6; Hasse 2006:45ff.). Aber wie wird ein geordnetes Stadtbild gewährleistet und welche Voraussetzungen müssen hierfür erfüllt sein? Was unterscheidet die Stadt bei Tag von der Stadt bei Nacht?

Das Kunstlicht

Betrachtet man die Geschichte des Kunstlichtes so spricht Auer (2006:57) von einer Kunstlicht-Evolution, die in der ersten Phase mit der Domestizierung des Feuers vor etwa 1 Million Jahren durch den homo erectus beginnt. Im städtischen Kontext betrachtet beginnt jedoch die Erfolgsgeschichte des Kunstlichtes allerdings erst im späten 17. Jahrhundert (Schmidt 2007:11) und im vollen Gange erst in der industriellen Revolution (Auer 2006:57). Die vorwiegend dominanten Beleuchtungsmittel waren zu dieser Zeit Kerzen und Öllampen. Zudem endete das öffentliche Leben zumeist mit dem Einbruch der Dunkelheit. Kunstlicht im öffentlichen Raum wurde nur selten und wenn überhaupt nur zu feierlichen Anlässen eingesetzt (Schmidt 2007:11).

Eine flächendeckende städtische Beleuchtung war erstmals in London 1736 mit Öllampen möglich (Schmidt 2007:11f.). Die Revolution in der Beleuchtung folgte mit der Entdeckung/Entwicklung des Gaslichtes und  rapide eroberte das nunmehr „saubere“ Licht die Welt. Neue Formen der Beleuchtung entwickelten sich. Bis dahin ungeahnte Möglichkeiten zur Beleuchtung entwickelten sich und das Licht konnte nun als gestalterisches Mittel eingesetzt werden. Zuerst diente Licht nur der Beleuchtung von Straßen und Plätze (Hirdina 2004:6). Die Nacht wurde zum Tag und alle bestaunten das neue Licht, das so hell leuchtete. Mit der Erfindung der Glühlampe entwickelten sich zudem erstmals städtebauliche Beleuchtungskonzepte (Schmidt 2007:12). Die gängige Beleuchtungspraxis seit den 1950ern war die Schaffung gleichmäßiger Lichtteppiche für öffentliche Räume und erst viel später unterzog sich ein Wandel zu dieser Einstellung (ebd.).

In den 1920ern kam erstmals der Begriff Lichtarchitektur auf. Die Architektur stand zwischen Pragmatismus und Illusionismus und musste eine Balance finden (Auer 2006:60), denn jede Kunstlichtsetzung überschreitet ihre Intention. Der Entwurf einer Nachtfassade wurde somit als „neue“ Aufgabe verstanden.  Zudem wurde Lichtarchitektur erstmals als Ergebnis eines umfassenden lichtoptischen Gestaltens im Sinne von Architektur mit und durch Licht natürlichen oder künstlichen Ursprungs (Begriff nach Teichmüller) definiert (Gabriel 1974:83).

 

Einsatzgebiete

Wie bereits angedeutet kommt das Kunstlicht in vielen Bereichen zum Einsatz. Abbildung eins verdeutlicht die differenzierten Einsatzbereiche. So sind die Haupteinsatzgebiete von Kunstlicht dem gestalterischen, dem funktionalen, dem kommerziellen, sowie den privaten Bereichen zuzuordnen.

Abb. 1 – Das Kunstlicht

Seitdem das künstliches Licht in Gebrauch ist, gab es diverse Versuche der Obliegenheit eine flächendeckende Beleuchtung durchzusetzen (Schmidt 2007). Diese Beleuchtungsart gehört zum funktionalen Aspekt von Licht. Des Weiteren wird dem funktionalen Licht die Eigenschaft zugesprochen, dass das Tageslicht bis in die Nacht hinein verlängert werden kann, um so die alltäglichen Aufgaben des Tages auch in der Nacht zu tätigen (Batz 2004:16). Wenn es um Stadtbeleuchtung geht kommt unweigerlich die Frage auf, was denn Ordnung und Sicherheit bedeuten. Oftmals ist hierbei jedoch nur die Rede von Sicherheit im Straßenverkehr (Fördergemeinschaft Gutes Licht 2007:14ff.). Dennoch spielt auch die Kriminalprävention eine Rolle. Mehr Licht bedeutet mehr Sicherheit für Fußgänger (ebd.), so zumindest eine gängige Aussage. Allerdings zeigt eine Studie der Home Office Crime Prevention Unit aus England (Atkins et al. 1991:19), dass eine besserer Beleuchtung nicht notwendigerweise zu einer geringeren Kriminalitätsrate führt, sondern lediglich nur das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen verstärkt.

Bei der gestalterischen Komponente handelt es sich um eine eigene geschaffene Wirklichkeit wie es Batz (Batz 2004:16) beschreibt. Aber auch die Beleuchtung von Wahrzeichen und Repräsentativbauten spielt gehören hierzu und schaffen eine Atmosphäre sowie Inszenierung.

Der kommerzielle sowie der private Aspekt zeigen auf, dass auch Probleme hinsichtlich des Einsatzes entstehen, welche eine zusätzliche Unordnung im Stadtbild schaffen und undifferenzierte Lichtteppiche zur Folge haben können. Oftmals gilt „das Licht des Stärkeren“ und eine Forderung nach einer geordneten Lichtplanung wird immer lauter. Denn das bis dahin geltende Motto nach „mehr Licht“ ist inzwischen durch die Forderung nach „besserem Licht“ abgelöst worden (Auer 2006:62). Den Planern kommt somit eine hohe Verantwortung zu Teil eine entstehende Unordnung im Stadtbild zu verhindern (Schmidt & Töllner 2006:6).

 

Zwei Perspektiven aber eine Geschichte

Betrachtet man die Stadt bei Tageslicht, so ist es einfach das Stadtbild als Ganzes zu erfassen. Die einzelnen Objekte verschwimmen im Stadtbild. Nachts hingegen dominiert das Kunstlicht im Stadtbild. So können im Straßenraum Lichtteppiche entstehen. Gebäude und andere Strukturen können oftmals schnell verloren gehen, wenn diese z.B. nicht beleuchtet werden. Es entstehen unweigerlich Lichtinseln im Stadtbild. Das Gefüge ist nicht mehr per se als Ganzes wahrzunehmen. Der ursprüngliche Versuch die Stadt des Tages in der Nacht zu kopieren, missglückt und ist mittlerweile sogar nicht mehr erwünscht.

Auf den Punkt gebracht erzählt die Stadt bei Tag und Nacht die gleiche Geschichte, jedoch aus unterschiedlichen Perspektiven (Schmidt & Töllner 2006:6) und je nach Beleuchtungstyp differenziert Marcacci (2006:146) dies als Nachtlandschaftstypen, die  entstehen. Marcacci unterscheidet zwischen der induzierten Landschaft,y welche die Summe der Beleuchtung aus öffentlichen und privaten Raum darstellt und zum anderen der inszenierten Landschaft, die  Elemente in Wert setzt. Die dominante Form der entstehenden Landschaft ist zweifelsohne die induzierte Form.

 

Stadt und Nachtraum

Kommunen und Städte befinden sich in einem ständigen Wettstreit untereinander (Fördergemeinschaft Gutes Licht 2010:3)  und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Städte das Potential von Licht schon längst für sich zur Aufwertung entdeckt haben. Wenn die (Licht)Atmosphäre in einer Stadt stimmt, so steigen auch die Gewerbesteuereinnahmen (Ritter 2004:39). Außerdem werden so das Einkaufen und das soziale Leben zum Ereignis. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Thema Licht immer mehr Einzug in das Planungsinstrument Stadtmarketing erfährt.

Die Bedeutung von gutem Licht wird in der Fachwelt nicht angezweifelt (Ritter 2004:39), es ist lediglich eine Frage der Qualitätsdefintion. Der öffentliche Raum scheint nachts ungenutzt und kann zudem dem Freizeitwert des TV nicht standhalten (ebd.), dennoch stellt der öffentliche Raum zentrale Orte des städtischen Lebens dar (Gstach 2004:97) und ist zugleich die Bühne des öffentlichen Lebens. Im europäischen Kontext ist der öffentliche Raum der chaotisch gewachsenen Stadt ein Sonderfall (Brandi 2004:22) und kennzeichnet sich durch ihren eigenen Charakter.

Seit den 1980er Jahren hat dieser jedoch weitestgehend an Bedeutung verloren (Schmidt 2006:12), erfährt allerdings inzwischen eine Wiederentdeckung. Licht im öffentlichen Raum ist eine wesentliche Qualität (Brandi 2004:22) auf welche sich die Städte wieder besinnen. Man kann auch Notgedrungen sagen, denn der Konkurrenzdruck mit der grünen Wiese lässt die Städte sich wieder auf ihre Stärken besinnen (ebd.).

Zwar zeigte sich, dass bisherige Lichtkonzepte nicht förderlich für Gastronomie und Einzelhandel gewesen sind, allerdings moderne Lichtkonzepte hingegen erfolgreich sind (Ritter 2004:39). So ist die Stadt als Erlebnisraum wahrzunehmen und maßgeschneiderte Lichtkonzepte setzen sich immer mehr durch (Schmidt 2006:12). Allerdings stellt Licht nicht die alleinige Rettung einer Stadt dar (Brandi 2004), sondern kann die Nuancen einer Stadt besser akzentuieren.

Punktuelle Maßnahmen sind für eine Aufwertung nicht ausreichend und auch der Versuch ein bisschen Lichtkunst zu installieren ist ein Irrglaube (Ritter 2004:39). Die Lichtkunst kann nur ein Element eines Gesamtkonzeptes darstellen, vielmehr muss eine funktionale Ordnung unter Zuhilfenahme eines Masterplans hergestellt werden.

Zweifelsohne trägt Licht im öffentlichen Raum zur Steigerung der Lebensqualität bei und ist förderlich für ein positives Image wenn nicht gar identitätsstiftend (Fördergemeinschaft Gutes Licht 2010:7).

Stadtlichtplanung

Die Stadtlichtplanung ist eine aufkommende Disziplin (Narboni 2006:10) und ist erst etwa seit 20 Jahren üblich (Auer 2006:61). Die Forderung nach einem geordneten Nachtbild wird immer größer. Und so werden auch Anforderungen an gute Lichtpläne gestellt. Die Problematik ist der fehlende Zusammenhalt bei Nacht, denn das öffentliche Licht ist nicht mehr rein funktionalen Ursprungs (van Santen 2006:26).

Lichtplanung muss in alle Ebenen der urbanen Entwicklung integriert sein (Narboni 2006:10), die Praxis zeigt jedoch nur ein zögerliches Vordringen in diese Sphäre. Um die Herstellung einer funktionalen Ordnung zu gewährleisten, ist ein Masterplan essentiell (Ritter 2004:40), dieser kann über Teilprojekte in einem gewissen Zeitrahmen mit inhaltlichen Etappenziele zu einem besseren Stadtbild führen. Generell gilt, dass ein harmonisches Zusammenspiel von Nöten ist und, dass die Beleuchtung freundlich und atmosphärisch wirken muss (van Santen 2006:26). Licht wird somit zwangsläufig zu einem Baustoff (van Santen 2006:36).

Lichtmasterpläne können jedoch keinen verbindlichen Standard bilden für Städte bilden, weil Städte einfach zu unterschiedlich sind (Brandi 2004:23). Jede Stadt hat seine eigenen Merkmale, die gewonnene Erkenntnis liegt darin, Licht als Gestaltungsmerkmal zu akzeptieren (ebd.). Kuhnert (1991:125) fordert gar, dass Architekten lernen müssen, Gebäude anders zu sehen und die vorhandene Technik zu akzeptieren und nicht als ein notwendiges Übel zu begreifen. So darf Licht nicht als ein besseres Accessoire angesehen werden, sondern muss integraler Bestandteil von Architektur werden. Van Santen betont (2006:10), dass durch den Einsatz von Kunstlicht der Charakter der Stadt nicht verloren gehen darf. Dennoch besteht die Problematik darin, dass auch Licht dem Zeitgeschmack ausgesetzt ist (ebd.). Eine Problematik besteht oft im Kontrast von Hauptstraßen gegenüber anonymen Seitenstraßen. Wichtig ist es hierbei eine Verbindung herzustellen, denn öffentliche Beleuchtung wird in der Regel unabhängig von sonstigen Lichteinflüssen entworfen (van Santen 2006:36ff.).

In der Planungspraxis zeigt sich jedoch, dass allerdings oft übertrieben (Schmidt 2007:9) wird. So ist mehr Licht nicht immer die richtige Lösung, so van Santen (2006:10), das Zusammenspiel von Kosten, Wartung und Energieverbrauch mit Architektur, Ästhetik und Emotion kann oftmals zu einer schlechten Lichtplanung führen und schadet somit der Stadt. Zudem sollten technische Normen nur als Geltungsrahmen in der Gestaltung dienen, da Normen nicht ein Abbild des Wohlbefindens wiedergeben können (Ritter 2004:43).

Es zeigt sich, dass Licht in der Stadt inzwischen das Potential hat vom funktionalen Erfordernis zu einem baukulturellen Thema zu werden (Schmidt 2007:14).

Aktuelle Probleme mit Licht – „Lichtverschmutzung“

Um es mit Winterhagens (1991:232) Worten zu sagen: „Die Städte teilen das Schicksal des Sternenhimmels. Soll er wieder ins Auge fallen, muß man sich von der illuminierten Zivilisation weit entfernen“. Dies bringt die Problematik mit Licht auch in der Planung sehr gut auf den Punkt. Exzessiver Lichteinsatz und falsche Ausrichtung führen dazu, dass der Sternenhimmel nicht mehr in seiner Gänze sichtbar ist. Allerdings ist dies nur ein Aspekt. Das gravierendere Problem ist der Einfluss des Lichts auf Flora und Fauna (van Santen 2006:116) und die damit einhergehende Veränderung des Rhythmus, von dem auch der Mensch betroffen ist. Es fehlen Normen, die eine bessere Ausleuchtung regeln. Zuweilen haben oftmals vorhandene Normen nur einen empfehlenden Charakter (van Santen 2006:116).

Obwohl die Technik in Bezug auf Beleuchtung besser und gezielter wird, ist doch festzustellen, dass es trotzdem in den letzten Jahren heller wird, wie das Satellitenbild in Abbildung 3 zeigt. Für die Leuchtdichte im Jahr 2025 wird ein weiter Zuwachs erwartet. Die Forderung nach einer besseren und qualitativeren Beleuchtung wird immer größer dem entgegen zu wirken (van Santen 2006:116).

Veränderung der Leuchtdichte in Europa

Fragen

Die weitere Herangehensweise an das Thema und die möglichen Fragestellungen, die sich ergeben können.

  • Von wem wird Planung durchgeführt?
    • Wie setzt sich das Gremium zusammen, nach welchen Ideen wird gehandelt?
    • Was kommt letztendlich beim Betrachter der fertiggestellten Planungen an?
    • Wie wird die Stadt der Nacht mit der Planung „künstlich“ produziert?
    • Wie wird das Stadtbild bei Nacht wahrgenommen? Was erzählen die unterschiedlichen Perspektiven der Stadt?
    • Schlägt z.B. das neue Beleuchtungskonzept Zeil an und welche Veränderung haben stattgefunden?

Methodik

Um das wahrgenommen Stadtbild bei Nacht näher zu untersuchen, bietet sich hierbei eine Fotoanalyse an. Insbesondere würden sich Fotos aus sozialen Netzwerken für die Untersuchung eignen. Das berühmteste Netzwerk ist ohne Zweifel Facebook. Zu einer besseren Fotoanalyse eignet sich allerdings das eher unscheinbarere Netzwerk Instagram, das man auch als Foto Blog bezeichnen könnte. Dieses Netzwerk ist im Moment nur über eine iPhone Applikation nutzbar. Die Benutzer können Fotos hochladen, die sie anschließend mit anderen Nutzern teilen. Die Homepage der Applikation bezeichnet dies als „einen schnellen, schönen und lustigen Weg, Freunde durch Bilder am Leben teilhaben zu lassen“ (Burbn 2011).

Ähnlich wie auf Twitter können die Fotos über Hashtags (#) in Themen kategorisiert werden. Über eine Filterfunktion besteht die Möglichkeit das Aussehen und die Stimmung des Bildes zu ändern. Eine einfache Suche nach dem Stichwort „Frankfurt“ ergab bereits über 7.500 Treffer, das Stichwort „night“ erzielte hierbei über 280.000 Treffer.

Eine Möglichkeit könnte darin bestehen vorhandene Fotos zu den Hashtags zu analysieren oder aber auch Nutzer dazu aufzurufen Fotos von der Stadt bei Tag und Nacht zu machen und diese dann zu analysieren. Prinzipiell muss noch der rechtliche Rahmen der Nutzung der Fotos aus dem Netzwerk geklärt werden. Bei einer Fotografie eines Gebäudes oder des Stadtbildes, welche aus dem öffentlichen Raum ersichtlich sind, ist eine Nutzung dieser Fotos gemäß §59 UrhG Abs. 1 (Bundesministerium der Justiz) zur Veröffentlichung gestattet.

Auch wenn unter den Nutzern sicherlich einige Profis sind, so handelt es sich im Großteil um Hobbyfotografen, die nichts anderes als die iPhone integrierte Kamera benutzen. Diese Nutzer eignen sich dennoch für die Untersuchung denn „Fotografie ist eine relativ leicht zu erlernende Kulturtechnik und infolgedessen in der westlichen Gesellschaft weit verbreitet“ (Dirksmeier 2007:5). Inwieweit sich eine reflexive Untersuchung nach Dirksmeier (2007) mit diesem Netzwerk eignet, muss noch im weiteren Verlauf erörtert werden.

Literaturverzeichnis

  • Atkins, S., Husain, M.S. & Storey, A. (1991): The influence of street lighting on crime and fear of crime. London: Home Office, Crime Prevention Unit.
  • Auer, G. (2006): Die Baukünste des Zwielichts. In: Bartenbach, C. & Rang, W. (Hrsg.). Licht ist nicht sichtbar – Licht macht sichtbar. Schriftenreihe des Fachbereichs 1 1. Frankfurt am Main: Verl. Fachbereich 1 Studiengang Architektur der Fachhochsch., 57–63.
  • Batz, M. (2004): Urbanes Licht – Szenografien der Stadt. In: Licht in der Stadt: Urban light. Topos European Landscape Magazine. München: Callwey, 14–19.
  • Brandi, U. (2004): Masterplanungen Licht. In: Licht in der Stadt: Urban light. Topos European Landscape Magazine. München: Callwey, 20–27.
  • Bundesministerium der Justiz: §59 Urheberrechtsgesetz – Werke an öffentlichen Plätzen.
  • Burbn inc. (2012): Meet Instagram, im Internet: http://instagr.am (Zugriff am 4.01.2012).
  • Dirksmeier, P. (2007): Der husserlsche Bildbegriff als theoretische Grundlage der reflexiven Fotografie: Ein Beitrag zur visuellen Methodologie in der Humangeografie. – Social Geography, 2, 1–10.
  • Fördergemeinschaft Gutes Licht (2007): Strassen, Wege und Plätzen. licht.wissen 03. Frankfurt am Main: FGL.
  • Fördergemeinschaft Gutes Licht (2010): Stadtmarketing mit Licht. licht.wissen 16. Frankfurt am Main: FGL.
  • Gabriel, H. (1974): Das künstliche Licht in der Architektur: Analysen, Begriffe, Definitionen. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt.
  • Gstach, D. (2004): Spot an – Frauen erobern die nächtliche Stadt. In: Licht in der Stadt: Urban light. Topos European Landscape Magazine. München: Callwey, 97–102.
  • Hirdina, K. (2004): Licht in der Stadt: von Unordnung zu Unterhaltung. In: Licht in der Stadt: Urban light. Topos European Landscape Magazine. München: Callwey, 6–13.
  • Kuhnert, N. (1991): Licht-Architektur: Ein Interview mit Hans T. von Malotki. In: Flagge, I. (Hrsg.). Architektur-Licht-Architektur. Stuttgart: Krämer, 119–125.
  • Marcacci, M. (2006): Zur Kulturgeschichte der künstlichen Beleuchtung. In: Accademia di architectura dell’Università della Svizzera italiana (Hrsg.). Wieviel Licht braucht der Mensch, um leben zu können, und wieviel Dunkelheit? Studies on alpine history 3. Zürich, Bologna: vdf Hochschulverlag AG; Editrice Compositori, 144–161.
  • Narboni, R. (2006): Prolog: Neue städtebauliche Lichtstrategien. In: Schmidt, J.A. & Töllner, M. (Hrsg.). StadtLicht: Lichtkonzepte für die Stadtgestaltung. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 10.
  • Ritter, J. (2004): Lichtplanung ist out – es lebe das Lichtdesign. In: Licht in der Stadt: Urban light. Topos European Landscape Magazine. München: Callwey, 39–45.
  • Schmidt, J.A. (2006): Stadt und öffentlicher Raum. In: Schmidt, J.A. & Töllner, M. (Hrsg.). StadtLicht: Lichtkonzepte für die Stadtgestaltung. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 12–15.
  • Schmidt, J.A. (2007): Licht in der Stadt: Leitbilder und Strategien für innovative Lichtkonzepte. Eine Veröffentlichung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V 36. Sankt Augustin, Berlin: Konrad-Adenauer-Stiftung.
  • Schmidt, J.A. & Töllner, M. (Hrsg.) (2006): StadtLicht: Lichtkonzepte für die Stadtgestaltung. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag.
  • van Santen, C. (Hrsg.) (2006): Lichtraum Stadt: Lichtplanung im urbanen Kontext. Basel: Birkhäuser.
  • Winterhager, K. (1991): Die Lichter der Gross-Stadt. In: Flagge, I. (Hrsg.). Architektur-Licht-Architektur. Stuttgart: Krämer, 230–232.

 

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