Ponyo

zelluloid.de • ©1998-2010 Denis Hoffmann & Alexander Jachmann

Das Goldfischmädchen Ponyo träumt davon, ein Mensch zu werden – sehr zum Missfallen ihres Vaters, einem Unterwasserzauberer. Mit Hilfe magischer Kräfte gelingt es ihr tatsächlich, aus der bunten Wasserwelt auszubüchsen und wird auf dem Festland von dem Fischerjungen Sosuke gerettet. Mit ihm entdeckt Ponyo die Überwasserwelt und mit ihrer Freundschaft wächst Ponyos Wunsch, bei ihm zu bleiben. Doch Ponyos Kräfte scheinen die Ozeane zu entfesseln und lösen damit Naturkatastrophen aus, die Sosukes Heimatdorf bedrohen. Wird es Ponyo und Sosuke gelingen, das Gleichgewicht der Welt wieder herzustellen und die Dorfbewohner zu retten? – Zelluloid

Ein ganz netter Film von Hayao Miyazaki, allerdings nicht so ganz das was ich erwartet habe. Ganz anders im Stil und der Aufmachung als jetzt das Wandelnde Schloss oder Chihiros Reise (immer noch einer meiner Topfilme). Dieser Film ist einfach definitiv an das sehr junge Publikum gerichtet es war doch alles sehr kindisch und anstrengend. Und natürlich wird auch hier wieder der mahnende Finger erhoben, dass die Umwelt nicht einfach wie Dreck zu behandeln ist. Gesellschaftskritik wie immer. Viele Aspekte in der Story waren doch ziemlich schnell im Wechsel und man musste diese blauäugig hinnehmen, nach dem Motto die Magie des Films. Das können Kinder wohl besser akzeptieren. Zum anderen gibt es da einfach die kulturellen Unterschiede, einige Aspekte sind mir unverständlich geblieben, die den Japanern aber wohl sofort klar waren. Wie gesagt ganz nett, aber nicht mein Ding, dafür bin ich wohl schon einfach zu groß, aber wer Kinder hat sollte sich den Film auf jeden Fall mit ihnen anschauen.


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