Inception

Copyright © 2010 Apple Inc. All rights reserved

Dom Cobb ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvolle und gefährliche Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist – während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte „Inception“. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.

Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Ein Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen. – Zelluloid

Dieser Film hat mich noch Tage beschäftigt und veranlasste mich auch ihn ein zweites Mal anzuschauen und auch hier war ich dann wieder keinen Deut besser dran. Ich fand den Film extrem gut und spannend. Stellenweise war ich sogar ziemlich angespannt, auch beim zweiten Mal. Von der Story her ziemlich kompliziert, oder vielmehr das was man da alles hinein interpretieren kann. Dutzende Möglichkeiten habe ich mir schon durchdacht und keine ist zufriedenstellend.

Ich finde es toll mal wieder einen Film gesehen zu haben, der für Gesprächsstoff sorgt. Man kann immer wieder wild spekulieren und Ideen austausche. Immer wieder wird man gefragt „und was denkst du?“ oder „Meinst du das war so und so?“ Das macht  für mich einen guten Film auch aus.

Vom Aufbau der Story auch zeimlich gut gelungen ist, dass man schnell ins Setting eingeführt wird und nicht lange erklärt wird. Man akzeptiert schnell die Technologie und bedarf auch keiner Einführung, wann und wo und wieso diese Geräte erfunden wurde. Alles scheint sich jetzt oder in naher Zukunft abzuspielen, wenn das denn die Realität ist?! Der Plan die Inception durchzuführen scheint einfach, erweist sich jedoch als harte Nuss. Und dann sind da noch die verschiedenen Traumebenen, was stilistisch ziemlich toll anzuschauen war, aber einen schon etwas durcheinander gebracht hat. Und dann der perfekt abgestimmte konzeptionelle Soundtrack von Hans Zimmer einfach nur göttlich!  Der genutzte Track im Trailer klingt zwar ähnlich dem Score von Inception ist aber von Zack Hemsey und lautet Mind Heist, auch ein ziemlich geniales Stück.

Zurück zum Film: Fazit = Absolut sehenswert und zum Nachdenken anregend.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.