Avatar – 3D

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In ferner Zukunft ist es den Menschen gelungen in den Weltraum vorzustoßen und haben einen neuen Planeten entdeckt Namens Pandora. Diese Welt ist reich an üppigen Regenwäldern und fantastischen Pflanzen und Tieren. Die Na’vi sind die Ureinwohner dieses Planeten und sie leben im Einklang mit der Natur.

Doch der Mensch kommt nicht in friedlicher Absicht und will den Planeten ausbeuten. Denn hier ist ein ganz besonderes Erz zu finden, das Unobtanium, das ganz großes Interesse für die Operation Pandora ist. Das Projekt wird zwar von einem zivilen Unternehmen geleitet, doch werden sie stark vom Militär beieinflusst. Einziges Problem ist da die Atmosphäre Pandoras, denn diese ist toxisch für den Menschen. Ungeachtet dieser Tatsache beuten die Menschen den Planeten weiter aus und betrachten die Na’vi nur als Plage, da diese einfach nicht lernen wollen.

Lediglich Dr. Grace Augustine und ihr Forscherteam sehen das anders und hoffen immer noch auf eine friedliche Lösung. Mit dem Avatar Projekt, ist es ihr gelungen, einen Mensch-Na’vi Hybriden zu züchten, der mit Hilfe der Gedanken von Menschen gesteuert werden kann. So ist es möglich in der Umwelt Pandoras zu überleben.

Jake Sully, Ex-Marine, wurde vor Jahren schwer verletzt und ist nun hüftabwärts gelähmt. In das Avatar Programm ist er nur zufällig gerutscht, da sein Zwillingsbruder verstorben ist und er für das Projekt den nahezu identischen Gencode wie sein Bruder aufweist. Alles ist ihm recht um weit weg zu kommen. Auf Pandora begegnet ihm Dr. Augustine mit Zweifel, da sie in ihm keinen Wissenschaftler sondern nur einen Marine der das Projekt unnötig verkomplizieren kann.

Er begleitet von nun an die Außenmissionen auf Pandora hat jedoch von Colonel Quaritch einen gesonderten Auftrag erhalten. Er soll nämlich Kontakt zu dem naheliegendem Na’vi Clan suchen um auf diese Weise so viel wie möglich über den Clan herauszufinden. Unter anderem soll er sich dem Clan anschließen. So soll er die Na’vi auf die drohende Umsiedlung vorbereiten. Doch es entwickelt sich alles anders als geahnt. Je mehr Sully sich den Sitten der Na’vi unterwirft und den Clan zu verstehen beginnt, umso mehr zweifelt er an der eigentlichen Mission. Er sieht sich zwischen den Fronten und muss sich für eine Seite entscheiden.

Zuerst etwas mal etwas zur 3D Technik im Film: Das war ziemlich atemberaubend. Ich war stark beeindruckt von der Vielfalt und der Liebe zum Detail. Alles wirkte so echt und irgendwie authentisch. Man war einfach nur mittendrin, super! Eine Welt wie sie quasi vorhanden sein könnte. Cameron hat sich verdammt viel Mühe gegeben um dieser Welt Leben einzuhauchen. Die gesamte Flora und Fauna war sehr beeindruckend. Generell waren die Figuren, vor allem die Na’vi sehr gut dargestellt. Man hatte nicht einmal das Gefühl, das es sich NUR um 3D Modelle handelte. Die ganze Mimik und Gestik einfach nur genial und alles war sowas von fließend, keinerlei klobigen oder stotternde Effekte, alles fließend. Also wer die Möglichkeit hat, sollte sich den Film auf jeden Fall in 3D anschauen, denn dafür wurde er gemacht!

Zum Film: Irgendwie war die Story ja eigentlich nichst neues. Es war schonmal da, und zwar heißt die Story ‚Pocahontas‘. Ok, es war natürlich eine abgeänderte Fassung dessen und der Ausgang differiert, so glaube ich, von der ursprünglichen Geschichte. Dennoch tut es dem Film keinen Abbruch. Auch wenn der Film lang ist, hatte ich nie das Gefühl einer ‚langatmigkeit‘. Überraschend war am Ende eher, dass der Film schon rum war. Das finde ich schonmal sehr gut, wenn ein Film so einen Spannungsbogen hat. Es ist schon verdammt viel was in dem Film alles passiert, hat aber einen sehr guten Aufbau. Auch wenn es sich in etwa um Pocahontas handelt, so spielt auch die Ökoschiene eine große Rolle im Film. Es ist sehr gesellschaftskritisch gehalten, vor allem in Bezug auf den Umgang mit der Umwelt. Vielleicht ist es ein bisschen arg viel, aber es zeigt dennoch sehr gut auf, dass es selbst heute so auf unserem schönen blauen Planeten genausso abgeht und wir unseren Planeten nicht respektieren, sondern alles nur von Profit getrieben ist. Alles in allem eine sehr solide Story, die unter anderem auch zum nachdenken anregt. Ein sehr empfehlenswerter Film!

Zum Soundtrack: Prinzipiell ein ganz gelunger Soundtrack der die Dramatik in gewisser Weise gut unterstützt. Überrascht war ich jedoch ein wenig, wie stark sich der Soundtrack stellenweise dem Soundtrack von Titanic ähnelte. Klar hat sich James Horner von seinen früheren Werken beeinflussen lassen, aber das war stellenweise doch etwas kitschig und störte ein wenig. Im Abspann jedoch wurde dem ganzen noch die Krone aufgesetzt mit dem Song von Leona Lewis „I see you“, hier dachte ich sofort an Celine Dion’s hit „My heart will go on“! Naja… Erhältlich ist dieser Song natürlich auch auf dem OST. Ich muss mir noch überlegen, ob ich mir den Soundtrack zulegen werde. Positiv ist jedenfalls, dass die meisten Tracks länger als 5 Minuten gehen. Mal schauen.

3 Gedanken zu „Avatar – 3D

  1. Hab mich schon gefreut, von dir etwas über den Film zu lesen, aber
    fehlt da nicht noch irgendetwas? Irgendwie endet das Posting doch arg spontan ;)

  2. Tja irgendwie habe ich festgestellt, dass es doch ein bisschen viel Inhalt ist und ich keine Zeit mehr hatte weiterzuschreiben. Keine Angst da kommt noch ein kleiner Nachtrag ;)

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